Übungsszenario ist eine hybride Bedrohungslage mit Sabotageakten und Angriffen auf kritische Infrastruktur, verschärft durch Starkregenereignisse und übersättigte Böden. Ziel der Übung ist es, die Fähigkeiten des THW im Zivilschutz sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit der Einheiten zu trainieren. Angesichts der aktuellen politischen Lage will das THW in den nächsten Jahren seine Zivilschutzfähigkeit gezielt stärken.
Die Fachgruppen Räumen stand vom 5. bis 7. September 2025 im Mittelpunkt. Zeitgleich übten mit ihnen weitere spezialisierte Fachgruppen, die Drohnen, Boote, Großpumpen und Netzersatzanlagen einsetzten. Die Fachgruppen Räumen beseitigten Trümmer, schafften Zugänge und legten Wege an. Sie setzten hierfür Radlader, Bagger und Teleskoplader ein. Bei der Übung bewältigten die 20 Einheiten verschiedene Szenarien an verschiedenen Orten im Raum Mönchengladbach. Sie schaffen mit ihren Baumaschinen Hindernisse zur Seite, um Straßen wieder befahrbar zu machen. Die Fachgruppen Räumen betrieben Anlagen zum Befüllen von Sandsäcken und Big Bags, die bei Starkregen oder Hochwasser zur Sicherung von Deichen, Dämmen und Gebäuden genutzt werden können. Sie übernehmen zudem deren Transport an die Einsatzstellen. Im Zusammenspiel von Baumaschinen und LKW-Kippern bewegten sie Tonnen von Schüttgut.
Beteiligt waren die Ortsverbände: Bergisch Gladbach, Bielefeld, Bünde, Detmold, Dortmund, Dülmen, Essen, Herzogenrath, Köln-Ost, Lünen, Meschede, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Olpe, Paderborn, Rheine, Schwelm, Siegburg und Viersen.
Die FÜLEX25 bot damit eine einmalige Gelegenheit, Ausbildung und Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen auf ein neues Niveau zu heben und einen weiteren großen Schritt in Richtung Zivilschutztüchtigkeit zu machen.

